Aktuell

19.05.2022

ZVG PRESSEMITTEILUNG:

Stechmann und Ufen: Deutsche regionale Erdbeer- und Spargelernte auf Höhepunkt – Handel bewirbt Billigimporte

Bundesfachgruppen prangern LEH-Verhalten an

 

(ZVG/BfG/Bundesfachgruppe Obstbau) Die Bundesfachgruppe Gemüsebau (BfG) und die Bundesfachgruppe Obstbau prangern die laufenden und angekündigten Aktionsangebote des Lebensmitteleinzelhandels mit Erdbeeren und Spargel aus dem Ausland während der Hochsaison der heimischen Ernte an.

„Die deutsche Erdbeer- und Spargelernte läuft auf Hochtouren und wir verzeichnen durch die krisenbedingte Verunsicherung der Verbraucher eine bisher nicht gekannte Kaufzurückhaltung insgesamt bei Obst und Gemüse. Und trotz aller Lippenbekenntnisse zur heimischen Produktion setzen die Einkäufer des Lebensmitteleinzelhandels offensichtlich gerade zur Hochsaison der deutschen Ware lieber auf billige Importe“, bemängeln die Bundesfachgruppenvorsitzenden Christian Ufen und Jens Stechmann. Hier werde anscheinend bewusst Preisdruck gegen die deutschen Produkte aufgebaut – anders sei das Angebot von Importware bei gleichzeitiger guter Verfügbarkeit der heimischen Ware nicht zu erklären.

Das Erzeugerpreisniveau liege deutlich unter dem der letzten Jahre, unterdessen explodieren die Kosten für die deutsche Produktion durch massiv gestiegene Betriebsmittelpreise. Gleichzeitig sei eine Honorierung der hohen Umwelt- und Sozialstandards und der klimafreundlichen regionalen Produktion nicht wirklich erkennbar, kritisiert Stechmann. Werbeaktionen des Lebensmittelhandels für Erdbeeren aus griechischer bzw. spanischer Produktion seien ein falsches und unverständliches Signal und gefährden die Existenz der deutschen Obst- und Gemüsegärtner.

Schlechte Erzeugerpreise bestätigt Ufen für Spargel. Der aktuelle Verkauf ausländischer Partien durch den Lebensmittelhandel zementiere die Preise für die heimische Ernte auf einem nichthaltbaren Niveau.

Die Bundesfachgruppenvorsitzenden fordern den Handel auf, in Aktionen verstärkt deutsche Produkte zu bewerben und ihren eigenen Worten zur regionalen Vermarktung Taten folgen zu lassen.

Ihre Pressestelle

13.04.2022

Liebe Kundinnen und Kunden,

überall ein Aufschrei, hohe Preise, auch bei Gemüse! Wir haben allerdings seit 3 Jahren bei unseren selbsterzeugten Produkten die gleichen Preise. Zwar sind die Produktionskosten in den 3 Jahren um fast 30% gestiegen, dennoch haben wir es bis jetzt geschafft (auch ohne Corona-Unterstützung) frisches Gemüse zum fairen Preis zu produzieren. Wir leben bescheiden, und arbeiten einfach schneller und konzentrierter, manchmal auch länger, und hoffen das wir weiter Spaß an der Arbeit haben. Wenn es dann nach Feierabend einen feinen Rettich-Salat gibt (Osterguß, alte samenfeste Sorte), wissen die Gärtnerinnen und Gärtner warum sie den schönsten unterbezahlten Job auf der Welt ausüben.

 

Schöne Ostergrüße

Vom Denis-Team

PS: Leider sterben die Rettich-Esser aus, in 20Jahren hat sich die Anbaufläche halbiert! Schade das nur die Japaner und Koreaner Rettich wirklich zu schätzen wissen.

11.04.2022

Die Märkte in Saarlouis und Homburg werden aufgrund des Feiertages (Karfreitag) auf Donnerstag, den 14. April vorverlegt!

15.03.2022

Sendehinweis:

08.April 2022 um 18 Uhr im SR Fernsehen und anschließend in der ARD Mediathek

„WIR IM SAARLAND“

Es geht um den guten alten Löwenzahn – wir sind auch dabei!

 

09.03.2022

Auch die Medien haben den gesundheitlichen Wert des Löwenzahns erkannt: am 8.4 ab 18Uhr SR

 

 

26.02.2022

Die Leidenschaft unserer Bürofrauen, von Kopf bis Fuß Gemüse..

 

 

7.2.2022

„Die Haupternte des Löwenzahns hat begonnen“

Infoblatt_Loewenzahn

 

17.1.2022

Die Corona-Welle hat uns bisher verschont, abgesehen vom Aufwand für die Sicherheit (Masken, Tests etc), dafür hat uns eine Kosten-Welle getroffen. Wir haben bei unseren Betriebsmitteln ( Diesel, Verfrühungsvliese, Etiketten, Dünger, Ersatzteile etc. zum Teil eine Kostensteigerung von bis zu 100% im Laufe eines Jahres zu verkraften. Die 12€ Mindestlohn hatten wir schon Anfang 2021 eingeführt . Wir werden im Laufe des Jahres einige Preise anpassen müssen. Andernfalls wären wir nicht mehr in der Lage ein (fast) Vollsortiment im Anbau zu führen. Die Konsequenz wäre sich nur noch auf die betriebswirtschaftlichen „Rosinen“ zu konzentrieren wie das aktuell schon viele andere Gemüsebau-Betriebe praktizieren.
Weiter für Aktuell: 31.1
Selbstkritisch müssen wir feststellen dass wir in diesem Jahr mit unserer Kartoffel-Qualität nicht 100%ig zufrieden sind. Natürlichen hat der relativ nasse Sommer, und unser Verzicht auf Kupferspritzungen gegen Krautfäule, bei der Knollengröße aber auch der geschmacklichen Ausprägung Spuren hinterlassen. Aber es ist auch die Sorteneigenschaft die eine wichtige Rolle spielt. So haben wir uns für die nächste Saison für einige neue Sorten anstelle von altbekannten, aber nicht mehr klimakonformen Sorten entschieden:
Otolia wir die Sorte Agria ablösen und Simonetta die Sorte Bellinda.

15.12.2021
Jahresbrief 2021
Liebe Kundinnen und Kunden,
was hat uns in diesem Jahr bewegt? Corona in allen Facetten, die Arbeitsbedingungen sind nach wie vor anstrengend, aber wir verlieren nicht die Hoffnung auf Besserung. Eine Verbesserung gab es in diesem Jahr in der Wasserversorgung. Im Frühjahr hatten wir unsere Bewässerungsanlagen in Erwartung des 4. Hitzesommers in Folge weiter aufgerüstet. Doch dann gab es vor allem im Juli reichlich Niederschlag, nicht immer kontinuierlich (der September war mit 6 Liter/m2 ein extrem trockener Monat), aber doch ausreichend für beste Kohl-Qualitäten. Rosenkohl und Rotkohl in solcher Güte haben wir noch selten geerntet. Aber auch Lauch und Feldsalat sind in diesem Jahr von außerordentlicher Klasse. Nicht zufrieden waren wir mit unserer Kartoffelernte. Da wir im Gegensatz zu vielen anderen Betrieben kein Kupfer einsetzten, hatten wir trotz früher Pflanzung und guter Bestandspflege, Probleme mit Krautfäule, und dem vermehrten Auftreten von hohlen Knollen. Im nächsten Jahr werden wir dem steigenden Krankheitsdruck Rechnung tragen, und einige neue Sorten, die wir in diesem Jahr selbst getestet oder in anderen Betrieben probiert haben, pflanzen. Leider machen uns seit Sommer massive Preissteigerungen bei Betriebsmitteln aller Art zu schaffen. Ob organische Dünger, Verfrühungsfliese, Treibstoff oder Wartungskosten, alle Preise ziehen steil nach oben. Infolge dessen werden wir unser Sortiment um einige Randprodukte bereinigen müssen wie z.B. Erbsen, die seit Jahren rote Zahlen schreiben. Wir hoffen, dass es uns trotzdem auch weiterhin möglich sein wird, ein attraktives Sortiment an regionalem Bio-Gemüse für Sie anbauen zu können. Im Übrigen haben wir bereits in diesem Jahr im Anbau die Anpassung des Mindestlohns auf 12 € vorweggenommen. In der Agrarpolitik hat sich auf europäischer Ebene für die neue Förderperiode, wie befürchtet nicht viel getan. Es gilt im Wesentlichen immer noch: „Wer viel Land bewirtschaftet bekommt auch viel Förderung“…gleich wie marginal seine Umweltbilanz ausfällt.
Im Handel war die Arbeitssituation -Arbeitsbelastung durch Corona für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter grenzwertig. Auf der einen Seite wollen wir größtmögliche Hygiene erreichen (z.B. keine Ware darf von Kunden angefasst werden) auf der anderen Seite stehen wir Kunden gegenüber, die diese Maßnahmen teilweise als überzogen wahrnehmen. Für uns ist aber der größtmögliche Schutz, trotz Unannehmlichkeiten, für unsere Kunden und Mitarbeiter:innen maßgeblich. Wir möchten Sie daher weiterhin um Ihr Verständnis bitten.
Statt Weihnachtsgeschenken haben wir in diesem Jahr schon im Sommer 2000 € für die von der Flutkatastrophe betroffene landwirtschaftliche Unternehmen im Ahrtal gespendet.
Besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch wünschen Stefan und Roman Denis und das ganze Team

 

 

03.11.2021

Neu im Team der Bioland-Gemüsemanufaktur Max Müller Auszubildender im ersten Jahr .

 

MAX MÜLLER

 

ELIJA BIRMANNS

21.09.2021

Unser Team bei der selektiven Ernte von Roten Beten. Auch hier durchschnittliche Ernte bei sehr guter Qualität  unsrer Top-samenfesten Sorte „Robuschka“.  Die Kürbise sind nur zum Teil geerntet , da durch das doch kühle Jahr die Reife nur zögerlich von statten geht.

08.09.2021

Die Kartoffelernte ist beendet: 25% weniger Ertrag als im sehr guten Vorjahr, bei bisher guter Qualität und mittlerer Dicke.

16.08.2021

In diesem Jahr gibt es einige Lücken…..

Präzision bei der Feldsalataussaat!

14.08.2021

Mexikanische Gurken ( Länge 4cm) in unserer
Experimental-Abteilung.

05.08.2021

Abgeerntete Flächen werden mit Gründüngungsgemenge eingesät.

03.08.2021

So sieht handwerklicher Gemüsebau öfters mal aus!

 

26.07.2021
Der Kampf mit den Kräutern die in zu großen Mengen an der falschen Stelle
wachsen ist in diesem Jahr besonders intensiv.

 

21.06.2021

Die Früh-Kartoffelernte ist gestartet, mit geringeren Erträgen als 2020

29.06.2021

Wir führen bei diesem Wetter einen harten Kampf den das Unkraut

06.06.2021

Es gibt etliche Berichte über unfairen Umgang mit Saisonarbeitskräften ( nicht versichert, schlechte Unterkunft, vorenthalten von Löhnen etc.) Für unseren Betrieb gilt folgendes: Unser Mindestlohn beträgt 11€. Alle MitarbeiterInnen werden nach Tarif, oder über Tarif bezahlt. 20 Personen sind ganzjährig beschäftigt z.T. als 450€ Kräfte, 7 Personen sind  in einem normalem Arbeitsverhältnis von 1.3 bis 31.10 angestellt. Es gibt nur 4 klassische Saisonkräfte (3 Monate) in den Sommermonaten. Dazu kommt ein Auszubildender. Alle wohnen in normalen Wohnungen für die Sie selbst die Miete entrichten. Alle MitarbeiterInnen ( mit Ausnahme der  3 Monatskräfte haben auch im Sommer die Möglichkeit 14 Tage Urlaub zu machen. Ein Novum im Gemüsebau. Deshalb haben wir fast keine Fluktuation in unserem Team.

28.05.2021

Dieses Frühjahr ist das kälteste seit langem. Wir haben zum Teil einen Kultur-Rückstand von 10 bis 12Tagen.

 

22.04.2021

Ab jetzt jede Woche alle MitarbeiterInnen im Test.

 

08.04.2021

Die Salatsaison hat  in den Gewächshäusern
begonnen, im Freiland wird es durch die doch sehr kühle Witterung noch bis
in die erste Maiwoche dauern.

31.03.2021

Gegen das verstärkte Auftreten von Drahtwürmern bei Kartoffel,
verteilen wir „handgenau“ den insektenpathogenen Pilz Metarhizium brunneum
auf den Anbauflächen. Gut daß der Chef noch geländegängig ist.

Auch das erste“ Kraut an der falschen Stelle“ muss schon
bearbeitet werden. Es geht auch ohne Herbiziede.

Film

23.03.2021

Ab heute sind wir als FÖJ-Stelle zugelassen ( freiwilliges ökologisches Jahr). Die erste Bewerbung liegt auch schon vor.

27.02.2021

Im Märzen der Gärtner die Möhren aussät

 

 

25.02.2021

Die Hauptsaison für Löwenzahn hat begonnen. Leider sind die Pflanzen durch den trockenen Sommer, trotz Beregnung, etwas klein. Dies hat höhere Ernte- und Aufbereitungskosten zur Folge.

 

 

 

 

15.02.2021

Lauch im Eis!

 

 

 

 

 

12.03.2020

Unsere bewährte Löwenzahnsorte „Montmagny“, wurde vom SR in einem tollen Beitrag porträtiert -> Ist Löwenzahn gesund? Herzlichen Dank an Hr. Buchholz für seinen Besuch in unserem Betrieb.

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